Sunday, 16. June 2013 - 07:30 Uhr

Indie Games sind cool

Ich bin ein großer Fan von Indie Games. Andere mögen Uncharted, The Last of Us und Call of Duty zocken, ich hingegen mag lieber Indie Spiele, die mit weniger Geld aber mehr Herz und Seele entwickelt worden sind. Dazu zählten in den letzten Jahren tolle Spiele wie Gunpoint, The Swapper und FTL Faster Than Light und demnächst werden wohl weitere wie Gone Home und The Witness dazu zählen.



Der Unterschied zwischen AAA Spielen und Indie Games ist für mich, dass die großen Titel schon immer sehr auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hin programmiert worden sind. Da erlebt man keine echten Überraschungen, was die Story angeht, und überhaupt ist das Gameplay meistens eher sehr seicht, man bekommt nicht wirklich etwas anspruchsvolles zu sehen und wenn man mal drei Minuten lang nicht weiter kommt, nimmt einen das Spiel sofort an die Hand und führt einen durch die schwierige Situation, ohne dass man wirklich darüber nachdenken muss.

Bei Indie Spielen gibt es hingegen noch wirklich schwierige Titel, bei denen man auch mal scheitern kann. Das war ja früher schon öfter so bei alten PC Games aus den 90er Jahren, dass man auch mal Game Over gehen konnte, aber heute gibt es das in den meisten Spielen einfach nicht mehr.

Da hat man dieses Regenerierung der Energie und man findet überall neue Leben und so weiter und so fort und wenn man drei Mal scheitert, kann man das Level gleich überspringen. Aber so wird man dann auch nie dazu gezwungen, sich mal zu verbessern oder darüber nachzudenken, was man vielleicht falsch macht. So lernt man einfach nichts dazu.

Bei Indie Games hingegen muss man sich wirklich anstrengen, um etwas zu erreichen und kann nicht einfach an die Hand genommen werden, um so durch das Spiel zu laufen. Ich werde hier demnächst mal das ein oder andere Indie Game vorstellen, das mich wirklich begeistert!


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